#2/19 Blickpunkt

In der Wirt­schafts­literatur taucht der Begriff Ökosystem in den frühen 1990er-Jahren erstmals auf. Der amerikanische Wirt­schafts­professor James F. Moore ent­wickelte die Theorie, dass der Wett­bewerb zwischen Unter­nehmen durch immer ver­gleich­barere Produkte, neue Wett­bewerber und stagnierende Märkte inten­siver und härter wird. Um hier zu bestehen, sollten die Unter­nehmen ihre Inno­vations­kraft und -schnelligkeit erhöhen. Vor allem dadurch, dass sie sich gezielt und vor allem branchen­übergreifend vernetzen, um voneinander zu lernen und branchen­übergreifende Lösungen zu entwickeln. Diese Netz­werke werden als „Business Eco­systems“ bezeichnet, also als geschäftliche Ökosysteme.


Weitere Aus­prägungen, die sich aus diesem Ansatz heraus ent­wickelten, sind „Knowledge Eco­systems“ für den lockeren Wissens­aus­tausch zwischen Markt­teil­nehmern und „Platform Ecos­ystems“, bei denen sich viele Partner an einer technischen Platt­form beteiligen und sich die Kosten dafür teilen.

Quellen: oecoach.de, Moore, James F., diverse Publikationen, Wikipedia

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