#2/20 Fakten + Hintergründe

Digitaler Arbeitsplatz@
Versicherungskammer

Kontinuierliche Modernisierung der Arbeitsumgebungen

Antje Wennemuth

Anders zusammenarbeiten, alle im Konzern Versicherungskammer mit modernen digitalen Möglichkeiten ausstatten sowie Arbeitsteams schnell vernetzen und arbeitsfähig machen – darum geht es beim Digitalen Arbeitsplatz@Versicherungskammer. Er setzt sich aus vielen einzelnen Bausteinen zusammen und ist weder ein am Markt käufliches Produkt noch ein reines IT-Thema. Er benötigt ein ganzheitliches Design- und Service-Konzept, das Integration, Betrieb und Support der neuen Technologien und am Ende alle im Konzern unterstützt, Aufgaben leichter zu erledigen. Dazu gehört vor allem auch das Mindset. Digitaler Arbeitsplatz@Versicherungskammer bedeutet ebenso „New Work“, also Wissen teilen und die Kommunikation und die Art der Zusammenarbeit neu zu denken.

Menschen und Dinge mit Arbeiten 4.0 wertschöpfend verbinden

Viele Initiativen, die wir im Rahmen des Digitalen Arbeitsplatz@Versicherungskammer heute schon haben, unterstützen die neue Art der Zusammenarbeit und greifen in vielfältiger Weise oftmals ineinander:

Digitaler Arbeitsplatz@Versicherungskammer auf einem guten Weg

„Wir haben schon ganz viel erreicht und sind an einigen Stellen sehr weit“, freut sich Marion Straub aus dem IT-Vorstandsstab. „Nun heißt es, konsequent das Begonnene fortzuführen und die Digitalisierungsstrategie unseres Konzerns auch intern weiter voranzubringen. Vor allem die Corona-Rahmenbedingungen bestätigen uns, dass wir hier gut aufgestellt sind.“ Beispielsweise wurde der Konzern in relativ kurzer Zeit auf mobiles Arbeiten umgestellt und dazu die Mitarbeitenden ergänzend mit der notwendigen Hard- und Software ausgestattet. Der schon vor Jahren eingeschlagene Weg, mobiles Arbeiten in den Fokus zu nehmen, hat sich hier deutlich ausbezahlt. Über 80 Prozent der Belegschaft arbeiteten nun zeitweise von zu Hause. Wie technisch und organisatorisch Maßnahmen noch besser unterstützt werden können, um mobiles Arbeiten dauerhaft und vollständig zu etablieren, ergab eine im März durchgeführte konzernweite Umfrage.

Nächste Schritte

Schwerpunkte, die aktuell beim Digitalen Arbeitsplatz@­Versicherungs­kammer weiter umgesetzt werden:

Tiefe Integration der Echtzeitkommunikation: Cisco Unified Communication Client (Jabber) als einheitliche Anwendungsumgebung für Telefonie, Chat, Web- und Videokonferenzen etablieren

Fortführung Adoption und Enabling

Lösung für die sichere Zusammenarbeit auch mit externen Partnern in Connect und Start eines Piloten im Sommer

Starten einer Datenaustauschplattform als Pilot im Herbst: zum Beispiel größere Dateianhänge, die heute mit externen Partnern als E-Mail ausgetauscht werden, sollen künftig über eine zentrale Datenplattform übermittelt werden.

Aber eines muss klar sein: „Der Digitale Arbeitsplatz@Versicherungskammer wird nie fertig sein“, betont Straub. „Denn Innovation wird uns immer begleiten, und wir entwickeln uns immer weiter. Jeder Einzelne von uns.“ Nun gilt es, den Schwung, den die „Alles-anders-Zeit“ mitbringt, zu nutzen. Die Pandemie zeigt, wie es möglich ist, gewohnte Bahnen zu verlassen, flexibel zu agieren und auch anders zusammenzuarbeiten. Insgesamt ist im Konzern das Zusammenrücken, das gegenseitige Verständnis und Sich-Einlassen auf „New Work“ in der Corona-Zeit deutlich spürbar.