#2/18 Engagement

GIESINGER KULTURPREIS 2018

15 Minutes of Fame – Figuren- und Objekttheater

Finale und Preisverleihung: 26. Juli 2018, 19.30 Uhr
Foyer der Versicherungskammer Bayern, Warngauer Straße 30, München-Giesing

Puppen, Masken, Performances: Beim Giesinger Kulturpreis 2018 dreht sich alles um zeitgenöss­isches Figuren- und Objekt­theater! 15 Minuten Zeit haben die Teilneh­mer, um das Publi­kum und die Jury mit ihren Bühnenwerken zu über­zeugen. Zwei Jurypreise werden vergeben, und auch das Publikum hat eine Stimme. Aus zahlreichen Bewerbern hat die Jury fünf Final­isten ausgewählt, die am 26. Juli live in Giesing auf- und um den Preis antreten. Hier stellen wir sie Ihnen vor:

Der Giesinger Kulturpreis ist eine Plattform für junge, experi­mentelle Bühnenkunst und wird alle zwei Jahre in wechselnden Kategorien aus­geschrieben. Der Preis wurde 2006 erstmals aus­gelobt und ist mit ins­gesamt 5 000 Euro dotiert. Die Versich­erungskammer Kultur­stif­tung verleiht den Preis gemeinsam mit dem Kulturzentrum Giesinger Bahn­hof in wechselnden Sparten. Mit den Eintrittserlösen wird je­weils ein kulturelles Stadt­teil­projekt gefördert.

Tickets

Tickets gibt es ab sofort über www.eventim.de und an allen VVK-Stellen mit eventim-Anschluss! Karten zu 12 Euro im Vorverkauf und 15 Euro an der Abendkasse. Der ge­samte Erlös des Abends kommt einem Stadt­teilprojekt von kindertanz-muenchen.de zugute. Weitere Infos unter www.versicherungskammer-kulturstiftung.de



Barbara Schulte

Erzählt in „The Dark Trullala“ vom Albtraum einer Pup­pen­spielerin: Nicht sie bewegt die Marionette, sondern umgekehrt! Der Kasper übernimmt die Regie – und die Puppenspielerin wird mehr und mehr zur Puppe.

Der französische Puppenspieler Emilien Truche tritt mit seinem Doppelgänger auf: Lautlos sitzen sich zwei iden­tische Herren am Küchentisch gegenüber. „Confetti“ heißt sein Stück, doch die Party scheint gerade vorbei zu sein …

„Die Würstchen der Wahrheit“, die für uns alle gebraten werden: Die will sie nicht essen! Anna Kuch hat ein philo­sophisches Werk über Wirklichkeit und Fiktion, Theater und Alltag geschrieben. Poetisch in Szene gesetzt mit großen, schwebenden Masken.

Zwei Wesen, die sich tänzerisch umkreisen. Der ersehnte Kuss wird verhindert durch die ungleiche Anatomie – Eselskopf und Maske wollen nicht so recht zusammen­passen. „A very happy piece“ spielt mit Stereotypen von Mann und Frau; der Sehnsucht und Unfähigkeit, sich zu berühren und berühren zu lassen.

Die Performance „/NOT/ in my name“ stellt Fragen nach kultureller Identität, Migration und der eigenen Fami­lien­geschichte. Rafi Martin verfolgt die Spuren ihrer Fami­lie zurück nach Russland, zurück zu Namen, die ganz anders klingen ...