#2/18 Blickpunkt

­Hidden Champion Landwirtschafts­versicherung

Hidden Champion Bürgschaftsver­sicherung

Wussten Sie, dass der Konzern Versicherungs­kammer DER Bürgschaftsversicherer aller öffentlichen Versicherungen und Sparkassen in Deutschland ist? Nein? Dann stellen wir Ihnen das gerne vor! 

Insbesondere im Baugewerbe, aber auch im Maschinen- und Anlagenbau ge­hören Bürg­schaften zum täglichen Geschäft. Dabei gilt: Auftrag oder Zahlung erhält das Unter­neh­men erst, wenn eine Bürg­schaft nachge­wiesen wird. Der Konzern Versicherungs­kammer bietet sogenannte Bürgschaftsver­sicherungen für insgesamt drei Bürgschafts­arten an: Vertragserfüllungs-, Voraus­zahlungs- und Gewähr­leistungsbürgschaft. Dies erfolgt exklusiv und deutschlandweit für alle öffentlichen Versicherer sowie deren vermittelnde Sparkassen und sonstige Vertriebswege. Und das ziemlich erfolgreich! 

Umsatz verzwanzigfacht!

„Seit 2005 hat sich das Beitrags­volumen bei den Bürg­schafts­versicherungen mehr als ver­zwanzig­facht und liegt aktuell bei rund 7 Mio. Euro jährlich – Tendenz weiter steigend“,

­weiß Manfred Seemüller (8OE), der derzeit gemeinsam mit Bianca Hertl (8OE03) und acht Mitarbeitern die Bürgschaftsver­sich­erung im Konzern managt. Auch aus Kunden­sicht hat sich das Modell bewährt. Im Gegen­satz zu Bürg­schaften von Banken wird mit einer Bürgschaftsversicherung der Kredit­rahmen des Kunden bei seiner Geschäfts­bank nicht belastet. Der Kunde bleibt liquide und hat dadurch einen höheren finanziellen Spielraum. Ein weiterer Clou: Seinen Bürg­schafts­rahmen (stufenweiser Rahmen zwi­schen 10 000 Euro und 2 Mio. Euro) kann der Kunde einfach per Online­plattform verwal­ten. Unsere Vertriebspartner wiederum profitieren von schnellen Pro­zessen und vermeiden kostenintensive Kleinavale. Eine klassische Win-win-Situation für alle Beteiligten!


Sie wollen sich noch weiter über die Bürgschaftsversich­erung des Ver­sich­erungskammer-Konzerns informieren? Dann besuchen Sie doch unsere Internetseite unter www.s-buergschaft.de

Matthias Heimgartner

Der Auftraggeber wird in der Regel den Auftrag an das Unternehmen erteilen, das ihn voraussichtlich am gün­stigsten und/oder am besten ausführen kann. Für den Fall, dass der Auftragnehmer Insolvenz anmelden muss und das Projekt bis dahin noch nicht fertiggestellt wäre, müsste der Auftraggeber unter Umständen die Fertig­stellung von einem anderen Unternehmen vornehmen lassen. Eine Vertragserfüllungsbürgschaft sichert in solchen Fällen anfallende Zusatzkosten ab.

In einigen Branchen ist es üblich, dass der Auftrag­nehmer vom Auftraggeber eine Vorauszahlung erhält. Kommt es zur Insolvenz des Auftragnehmers, bevor der Auftrag fertiggestellt ist, besteht die Gefahr, dass die Voraus­zahlung bereits im allgemeinen Geschäfts­be­trieb des Auftragnehmers verwendet wurde. Die An­zahlung kann somit vollständig verloren gehen. Um dies zu ver­meiden, lässt sich der Auftraggeber hierfür eine Bürg­schaft in Höhe der Vorauszahlungssumme geben.

Zur Erfüllung von Mängelansprüchen während des ver­einbarten Gewährleistungszeitraums, meist vier bis fünf Jahre, werden vom Auftraggeber in der Regel drei bis fünf Prozent der Schlussrechnung als Sicherheit ein­behalten – wichtiges Kapital, das dem Unternehmen bei der Liquiditätsplanung fehlt. Solche finanziellen Ein­schränk­ungen können jedoch mit Gewährleistungs­bürgschaften vermieden werden.