#2/18 Fakten + Hintergründe

Der Auftrag der Diversity-Arbeitsgruppe „Standorte“ war es, ein Konzept zu entwerfen, das die Entwicklung vom Standortdenken hin zum Konzerndenken fördert. Bei ihrem Konzept für standort­übergreifende Zu­sammenarbeit setzt die Gruppe auf persönliches Kennen­ler­nen, aus dem ein nachhaltiger Kontakt ent­steht. Ihre Methode, pilotiert in vier Abtei­lun­gen der Vertriebsunter­stützung Komposit, kann als Blaupause dienen ­­für Abteilungen aller Stand­orte, die eng und übergreifend zusam­men­arbeiten.

Es herrscht Aufbruchsstimmung: Über das persönliche Kennenlernen wollen die Teil­nehmer des Kick-off-Events der Diversity-Arbeitsgruppe „Standorte“ im großen Sitzungssaal in Giesing zu neuen Lösungen für die Zusammenarbeit kommen. Die große Motivation ist den Teilnehmern anzumerken. Selbst in der Pause tauschen sie sich ange­regt zu unter­schied­lichen Themen aus. Hier wollen Menschen stärkere Brücken bauen zwischen ihren Organisations­einheiten (8MVU01, 8MVU02, B2RV01 und S1MI03) in München, Berlin und Saarbrücken. 

Basis-Arbeit der Diversity-AG

Dem vorausgegangen sind viele Überle­gung­en der Diversity-Arbeits­gruppe „Standorte“, die schon sehr früh geeignete Pilotabtei­lungen für ihr Konzept ausfindig machte. Mithilfe eines Fragebogens und Interviews ermittelten die Diversity-Engagierten, bei welchen Themen die Mitar­beiter Verbes­serungs­bedarf sehen. ­Auf dieser Basis haben sie den Kick-off-Event gestaltet, bei dem je­weils zwei bis fünf Mit­arbeiter aus den vier Abteilungen gemein­same Erkenntnisse erar­beitet haben. Am Ende des zwei­tägigen Events standen kon­krete gemeinsame Ver­ein­­barungen, die alle Abteilungen nun um­setzen. Erste Ideen aus der Kick-off-Veran­stal­tung sind bereits im Alltag der vier Abteilungen angekommen. Die Führungs­kräfte lassen nun beispiels­weise bestimmte Themen durch standort­übergreifende Teams bearbeiten. Damit ist das Zusammenrücken der verschiedenen Bereiche aber noch lange nicht abge­schlossen. Das Ziel ist es, dass sich ein lang­fristiger Austausch über neue Kanäle ent­wickelt. Der per­sönliche Kontakt wird auch in Zukunft gepflegt: Im Herbst soll ein weiteres Treffen der Mitarbeiter stattfinden.


Das Konzept der Arbeitsgruppe „Standorte“ kann auch die standort­übergreifende Zu­sammenarbeit anderer Abteilungen erleich­tern. Die Anleitung und den Ablaufplan stellt die AG daher in der Diversity-Community auf Connect (Link Community) zur Verfügung. 

„Am Ende sind es alle Mitarbeiter, die den Konzern Versich­erungs­kammer ausmachen - ganz unab­hängig davon, an welchem Kon­zern­standort sie arbeiten. Die Stärkung des Konzerngedankens ist ein Thema, das mir wichtig ist. Deshalb habe ich die Patenschaft für die Diversity-Arbeitsgruppe Standorte übernommen. Bei der Maßnahme der AG lern­en sich die teilnehmenden Mitarbeiter aus Berlin, München und Saarbrücken nicht nur persönlich kennen. Sie erschaffen auch ein gemeinsames Konzept, das einen nachh­altigen Wert für ihre Abteilungen hat. Die gemeinsame Arbeit an einem Ziel stärkt den Konzerngedanken und schafft letztlich einen Mehrwert für das ganze Unter­nehmen.“

Dr. Ralph Seitz (Pate der Diversity AG Standorte, Vorstand Lebensversicherung und Mathematik)

„Der Ausbau der Kommunikation zwischen den Abteilungen ist der einzig richtige Weg hin zu einem stärkeren Miteinander, denn nach­haltige Veränderungen schafft man nur über die Menschen und nicht über Tools und Prozesse. Ich selbst habe sehr positive Erfah­rungen mit dem Austausch und der Zusam­men­arbeit der verschied­enen Stand­orte gemacht. Daher kann ich das Konzept der Diversity-­Arbeitsgruppe als Best-Practice-Beispiel weiter­empfeh­len.“

Simun Radosevic (Hauptabteilungsleiter 8MVR)

Kerstin Gubitz