#3/17 Fakten + Hintergründe

Georg Engelhard startet als F1 bei 6KL in die Welle.

Alexander Wörle steuert als Leiter des Schadenzentrums Nürnberg durch VKB Top 3.

Der Weg aus einer komfortablen F2-Position in die Navigatorenaufgabe ist kein zwangsläufiger, doch für Engelhard und Wörle schloss er sich logisch an ihre bisherige Laufbahn an. Engelhard reizte der Perspektivenwechsel vom Geschäftsstellenleiter zum Navigator, der auf den eigenen Bereich eine neue Sicht einnimmt: „Ich war in der ersten Welle als Navigator in meiner eigenen Geschäftsstelle eingesetzt. So hatte ich gleichzeitig die interne Sicht des Geschäftsstellenleiters und die neue, kritisch-objektive Außensicht des Navigators“, erklärt Engelhard das reizvolle Spannungsfeld. „Davon habe ich in den weiteren Wellen im GSV enorm profitiert.“ Wörle wollte seine Erfahrungen als Revisor weiterentwickeln. Für diese Aufgabe war das Vertrauen der Bereiche essenziell. Wörle erläutert: „Auch für Navigatoren ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Führungskräften und Mitarbeitern unabdingbar. Dank der Welle habe ich zudem sehr schnell alle Prozesse der Schadenzentren erlernt.“


Fragt man sie beide, was sie aus der Navigatorenrolle für ihre neue F1-Rolle mitnehmen, spürt man die Überzeugung und Begeisterung, mit der sie den Grundgedanken von VKB Top 3 leben. „Ich habe einen Blick für die KPIs (Kennzahlen) entwickelt und ich kann meinen Mitarbeitern gegenüber offen und klar kommunizieren. Vor allem welche Ideen der Mitarbeiter wir aufnehmen und auch, warum wir nicht alles umsetzen, was Mitarbeiter sich wünschen“, fasst Wörle zusammen. Engelhard sieht VKB Top 3 als Teil der Vorbereitung auf die wachsende Digitalisierung: „Die Digitalisierung wird unsere Arbeit prägen. Mir ist vor allem wichtig, dass meine Mitarbeiter das Grundvertrauen haben, gut auf neue oder veränderte Aufgaben vorbereitet zu sein. Als Navigator habe ich gelernt, aus meiner Führungsrolle heraus die Perspektive zu wechseln und immer wieder zu reflektieren, wo wir gerade stehen und welche Handlungsfelder anzugehen sind.“


Edith Strauß