#4/17 Fakten + Hintergründe

Stehen bei Fragen rund um Compliance zur Verfügung: das Team 1CP (v. l. vorn) Dr. Kilian Wimmer, Alexandra Schlott, Olaf Hagemoser, (hinten) Hinrich Weimann, Christian Fischer, Carolin Pinegger, Michael Strecker

Siemens: 2,5 Milliarden Euro, Daimler: 185 Millionen Euro, MAN: 150 Millionen Euro – das sind die bekanntesten aufgeklärten Korruptions­fälle Deutschlands der vergangenen Jahre und die für die Unternehmen zu zahlenden Strafen.

Allein in Deutschland wurden im Jahr 2013 rund 20 300 Korruptionsfälle aufgeklärt und strafrechtlich verfolgt. Das scheinen sehr viele zu sein, allerdings werden höchstens fünf Prozent der tatsächlich begangenen Vergehen aufgedeckt. Das Ausmaß des Schadens, den solche Straftatbestände verursachen, liegt daher sehr viel höher. Anlass genug, jährlich im Dezember einen weltweiten Anti­korruptions­tag auszurufen.


Die Auswirkungen für Unternehmen sind immens. Abgesehen von straf- und zivil­recht­lichen Folgen sind Reputationsschäden die größte Gefahr.


Ein funktionierendes Compliance-Manage­ment-System will unseren Konzern und seine Mitarbeiter vor Korruption bewahren. Zum Schutz gibt es unter anderem klare Rege­lungen zum Umgang mit Interessenkonflikten sowie zum Umgang mit Einladungen und Geschenken, um Korruption bereits im Vorfeld zu vermeiden. Ein sogenanntes „Störgefühl“ gilt es in jedem Fall ernst zu nehmen und zu beseitigen.


Bei Fragen nicht nur zu Zuwendungen und Interessenkonflikten, sondern ganz allgemein zu Compliance wenden Sie sich bitte an Ihre Vorgesetzten oder an das Team von 1CP/Konzern-Compliance.


Carolin Pinegger