# 4/18 Vertrieb + Markt

Es klingt wie ein Text der Fantastischen Vier: VdZ, WAS und DSGV – 2BD, KBS und DVC haben rund 20 Jahre nach „MfG“ wieder Hit-Potenzial. Ein Besuch im Probenraum. Auf der Suche nach der perfekten Feinabstimmung.

Es ist aller Orten das gleiche Lied. Denn wie der Konzern Ver­si­che­rungs­kammer stehen auch die Spar­kassen – unsere Eigen­tümer – vor großen Heraus­forder­ungen. Sinkender Zins­über­schuss und Markt­veränderungen, zum Beispiel ver­stärkte Nutzung digitaler Zugangs­wege, verändertes Kunden­verhalten oder abnehmende Kunden­loyalität, bedrohen das Gesamt­ergebnis und das Geschäfts­modell der Spar­kassen. Gleich­zeitig sind weitere Kosten­steigerungen, etwa für Räume und IT, sowie zunehmende Regulatorik zu erwarten.


„Um die Spar­kassen für diese Heraus­forderungen zu rüsten, hat der Deutsche Spar­kassen- und Giro­verband (DSGV) im Verbund­projekt ‚Vertriebs­strategie der Zukunft‘ (VdZ) gemeinsam mit Spar­kassen, den Regional­verbänden und vielen Verbund­partnern nach Antworten auf den Digitalisierungs­trend und den Wandel des Kunden­verhaltens gesucht“, weiß Klaus G. Leyh, Vorstand für Vertrieb und Marketing. Im Großprojekt VdZ werden Wege für das Privat- und Firmenkunden­geschäft aufgezeigt, wie Sparkassen aktiv die Veränderungen der Zukunft aufgreifen und durch steigende Erträge und gezielteren Einsatz der Ressourcen in Erfolg umwandeln können. Auf diese Weise soll sowohl der Privat­kunden- als auch der Firmenkunden­vertrieb für die nächsten Jahre strategisch neu ausgerichtet werden. Lesen Sie nachfolgend, wo genau die Musik spielt.

Klaus G. Leyh

WAS – Aktueller Status

„Die Pilot­ierung von WAS haben wir in diesem Jahr abge­schlossen“, resümiert Radloff. „Aktuell läuft bereits die erste Welle des Roll-out bei sechs Spar­kassen.“ Und was man aus dem Feed­back hört, werden wir in unserem einge­schlagenen Weg mehr als bestätigt. Im kommenden Jahr werden weitere Wellen. Doch schon heute ist klar: „Wir brauchen ein WAS 2.0“, so Radloff. Hierbei sollen dann weitere Bau­steine für die modulare Betreuung der Spar­kassen ent­wickelt werden. Darüber hinaus führt Radloff aus, dass auch zu ana­lysieren ist, wie sich 2BD im Konzern weiter­entwickeln kann, um die bereits eingeführten Neuerungen bei den Spar­kassen nach­haltig bedienen zu können – zusammen mit weiter en Ent­wicklungen aus WAS 2.0. „Die nächsten 1,5 Jahre nutzen wir für die Fein­ab­stimmung.“


MfG Stefan Liebl und Alexander Manz

„Veränderung leben“ ist Teil der Sparkassen-DNA